Begriffe Tiergestützte Therapie/Pädagogik/Fördermaßnahmen

Von „Tiergestützter Therapie“ spricht man wenn für jede Einzelperson individuelle Ziele formuliert werden, die über das Medium Tier erreicht werden sollen. Tiergestützte Therapie kann per Definition nur von ausgebildeten Therapeuten oder Ärzten durchgeführt werden, die Tiere unterstützend in ihre Arbeit einbeziehen.

Tiergestützte Pädagogik“ verfolgt, ähnlich wie die Therapie, bestimmte Ziele. Nur geht hier nicht zwingend eine Diagnose oder Krankheit voraus. Im Vordergrund stehen eher Wissensvermittlung, Gruppenprozesse und die Förderung sozialer Kompetenzen. Speziell geschultes pädagogisches Personal setzt demnach Tiere im eigenen Berufsfeld ein.

Als „Tiergestützte Fördermaßnahmen“ bezeichnet man alle Aktivitäten, die im weitesten Sinne das Wohlbefinden der Klienten fördern sollen aber weniger zielgerichtet sind. In diese Sparte fallen zum Beispiel alle Projekte, in denen Besitzer mit ihren Tieren andere Menschen besuchen. Die Interaktionen zwischen den Patienten und den Tieren finden eher beliebig statt.

Inhaltlich überschneiden und durchmischen sich die drei Begriffe oft. Ich bezeichne meine Tätigkeit daher meist als tiergestützte Intervention oder tiergestützte Aktivität.